Linienbestimmungsverfahren zur Hagenbachvariante wird nicht weiter betrieben

Pressmeldung Dr. Thomas Gebhart MdB vom 14. Dezember 2011

 

Gebhart: Linienbestimmungsverfahren zur Hagenbachvariante wird nicht weiter betrieben

Dem südpfälzischen Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart (CDU) wurde auf seine Anfrage hin zwischenzeitlich mitgeteilt, dass das Bundesverkehrsministerium das Linienbestimmungsverfahren zur Hagenbachvariante nicht weiter betreibt. „Damit ist die Hagenbachvariante als Lückenschluss zwischen der A 65 und der französischen Grenze auch formal vom Tisch. Dies ist eine gute Nachricht“, so Gebhart. Zuvor, Mitte Oktober dieses Jahres, hat die rheinland-pfälzische Landesregierung dem Bund mitgeteilt, dass es die Planung für den Weiterbau der A 65 im Zuge der Hagenbachlinie nicht weiterverfolge.

„Die Hagenbach-Variante wäre die denkbar schlechteste Lösung für die Region gewesen, weil sie eine erhebliche Belastung für die Menschen dargestellt hätte. Der teilweise Rückbau der B9 sowie der K19 wäre Bestandteil der Hagenbach-Variante gewesen. Der Rückbau hätte für die Menschen erhebliche Umwege zur Folge gehabt. Auch Schleichverkehre durch Ortskerne wären höchstwahrscheinlich entstanden. Deshalb habe ich mich zusammen mit der CDU in der Region dafür eingesetzt, dass die Hagenbachvariante nicht umgesetzt wird. Der Abgeordnete führte in dieser Angelegenheit unter anderem Gespräche mit Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und hat dabei immer wieder auf die Nachteile dieser Variante hingewiesen. Ramsauer hatte zugesichert, dass die Gegenargumente zur Hagenbach-Variante in die Beurteilung des Bundes eingehen werden.“

Mit Blick in die Zukunft erläutert Gebhart: „Ich hoffe, dass nun ein verkehrssicherer Ausbau der vorhandenen B 9-Trasse verfolgt wird. Dies wäre die naheliegendste Lösung“